Allgemeine Gefahrenlage

Umleitungen und Behinderungen auf Wanderwegen im Wandermenü-Pfalz
Umleitungen und Behinderungen auf Wanderwegen im Wandermenü-Pfalz

Große Trockenheit im Frühjahr und Sommer sowie Herbst- und Winterstürme setzen auch den Wäldern der Pfalz stetig zu. Von daher raten wir aus Sicherheitsgründen zu erhöhter Wachsamkeit beim Betreten des Waldes speziell nach extremen Wetterereignissen. Gelockerte Bäume oder morsche Äste können nachträglich immer noch umstürzen bzw. herabfallen und zu schwereren Verletzungen führen. Ebenso kann die Wegebeschaffenheit durch starke Niederschläge temporär beeinträchtigt sein. Der Forst bemüht sich ständig in Zusammenarbeit mit den zuständigen Verbandsgemeinden potentielle Gefahrenpunkte zu entschärfen. Allerdings ist das bei schwer zugänglichen Gebieten nicht zu 100% zeitnah möglich. Zudem kann das entstandene Totholz nicht sofort abtransportiert werden. Dementsprechend ist es umso wichtiger, dass sich Besucher verantwortungsvoll verhalten, Sperrungen/Umleitungsbeschilderungen ausdrücklich beachten und sich um Müllvermeidung bemühen, so dass nicht leichtentzündliches Material bzw. reflektierendes Altglas bei extremer Trockenheit die Waldbrandgefahr erhöhen. Wir bitten also um erhöhte Achtsamkeit und Respekt vor der Natur oder wie man bei uns hier auf Pfälzisch zu sagen pflegt, #uffbasse !

Aus aktuellem Anlass

Nach dem kurzfristigen Wintereinbruch in der Pfalz in der Nacht vom 8. April auf den 9. April ist das Betreten des Waldes weiterhin mit erhöhter Vorsicht verbunden. Durch abgebrochene Äste oder komplett umgefallene Bäume aufgrund der Schneelast kann es weiterhin zu Beeinträchtigungen kommen. Auch können Äste noch nachträglich abfallen. Der Forst ist dabei, sich einen Überblick der Situation zu verschaffen. Diese ist im Pfälzerwald sehr unterschiedlich. Sicher ist bislang, dass die Bereiche der Forstämter Bad Dürkheim, Kaiserslautern, Johanniskreuz und Westrich von schneebedingten Baumschädigungen stark betroffen sind. Natürlich bemüht sich der Forst, die entstandenen Schäden so zeitnah wie möglich zu beseitigen, aber er kann auch nicht überall gleichzeitig sein. Von daher bitten wir Sie, Verbots- und Umleitungsschilder bzw. Sperrungen vor Ort unbedingt zu respektieren und sich in den örtlichen Tourist-Informationen über die aktuelle Lage zu informieren. Über den Tourenplaner-Rheinland-Pfalz, den Sie kostenlos im App-Store herunterladen können, können Sie sich über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten. Angesichts dieser latenten Gefährdung für Waldbesuchende, rät der Forst über Ostern hinaus von Waldbegehungen vor allem in den besonders betroffenen Gebieten ab. Die Aufräumarbeiten werden sicherlich noch bis mindestens Ende Mai andauern.

Was sollten Spaziergänger beim Besuch des Waldes beachten? Waldbesucher sollten sich von Wegen fernhalten, auf denen noch umgefallene Bäume liegen. Generell empfehlen die Förster, auf Hauptwegen zu bleiben und kleine Pfade zu meiden. Querfeldein durch den Wald zu laufen, sei besonders riskant. Nicht bei Wind im Wald spazieren gehen und stets ein waches Auge nach oben haben, denn der Schein mit blauem Himmel, Sonne und 30 Grad trübt.

Es gibt Bereiche, wo das Risiko besonders hoch ist: im Forstamt Johanniskreuz besonders die Gebiete im Osten – zwischen Johanniskreuz und Lambrecht und insbesondere in den Hangwäldern entlang des Elmsteiner Tals sowie in dessen zahlreichen Seitentälern. Im Forstamt Otterberg rät Forstamtsleiter Gatti, besonders das Leinbachtal zu meiden. Laut Dorothea Lehmann gibt es auch im Forstamt Kaiserslautern Täler, die noch nicht ganz aufgearbeitet werden konnten, etwa das Moosalbtal am Pulverweiher.

Öffnung Karlstalschlucht

Pünktlich zum Wochenende kann die Karlstalschlucht bei Trippstadt auf Etappe 1 des Pfälzer Waldpfads ab Freitag, den 13.05.2022 wieder für die Besucher geöffnet werden. Die letzten Arbeiten erfolgen am Donnerstag. Die Karlstalschlucht musste im April aufgrund von Schneebruch gesperrt werden. Nun wurde durch das Forstamt Johanniskreuz die Begehbarkeit des Weges wiederhergestellt. Nichtsdestotrotz erwartet die Waldbesucher weiterhin die waldtypischen Gefahren. Durch die Trockenheit der letzten Jahre wie auch durch den aktuellen Schneebruch sind zahlreiche Äste in den Kronen abgerissen oder locker, weswegen jeder Waldbesucher auf eigene Gefahr den Wald betritt. Bei stärkerem Wind ist erhöhte Vorsicht geboten.

Logo Pfälzer Waldpfad, weißes Blatt auf grüner Fläche
Logo Pfälzer Waldpfad © Pfalz.Touristik e.V.

Weitere Sperrungen im Wandermenü Pfalz

Wanderer bei der Rast auf Baumstamm im Pfälzerwald
Sagenhafter Waldpfad © Ketz_PfalzTouristik

Nach dem Wintereinbruch in der Nacht vom 8. auf den 9. April ist im gesamten Waldgebiet der Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau mit Schäden durch Baumbruch zu rechnen. Die Wege sind daher bis auf weiteres aus Verkehrssicherungsgründen gesperrt.
Die Aufräumarbeiten haben bereits begonnen, allerdings wird dies auf Grund der Menge an Baumbrüchen und Gefahrenstellen auch über das Osterwochenende hinweg andauern.
Betroffen sind vor allem Belzmühltal und Elendsklamm, die markierten Wege aus dem Wandermenü Pfalz „Sagenhafter Waldpfad“, „Pfälzer Jakobsweg“ – als auch alle nicht markierten Waldwege. Zumindest die „Käfer-Safari“ ist wieder begehbar.

Bitte denken Sie an Ihre eigene Sicherheit und meiden Sie die Gebiete. Wir informieren, sobald die Wege wieder begehbar sind.

Sonstige Meldungen

11.02.22 - Bis zum 30. Juni werden in der Südwestpfalz einige Felsformationen zum Sperrgebiet wegen Falkenbrut

Mit dem Frühjahr beginnt die Vogelbrutzeit. Neben den bekannten und häufigen Vogelarten wie Amsel und Kohlmeise sind unter anderem die streng geschützten, selteneren Felsenbrüter wie Uhu und Wanderfalke nennenswert. Sie besiedeln aufgrund der zahlreichen Felsformationen insbesondere den Pfälzerwald.

GESPERRTE FELSEN

  • VG Dahner Felsenland: Geierstein bei Bruchweiler, Buhlsteinpfeiler bei Busenberg, Büttelfels, Falk- und Taubenstein und Durstigfels bei Dahn, Glasfelsen und Kumptfelsen bei Erfweiler, Rappenfels bei Erlenbach/Lauterschwan, Schönauer Hirtsfels bei Hirschthal, Krähenstein bei Ludwigswinkel, Rumbachplatte bei Rumbach, Pferchfeldfelsen bei Schindhard.
  • VG Hauenstein: Haselstein bei Darstein, Burghalder Ostseite bei Hauenstein, Hortenkopfmassiv, Hermersbergerhof, Westliche Kesselwand bei Spirkelbach, Bavaria und Freischbachwand bei Wilgartswiesen.
  • VG Pirmasens-Land: Rotzollwand bei Eppenbrunn, Westlicher und Östlicher Lattenteichfels bei Glashütte, Ruppertstein bei Ruppertsweiler.
  • VG Rodalben: Hahnenberg (Westgipfel) und Kippkopf-Nord bei Leimen.

Bitte halten Sie sich an die entsprechenden Hinweise und Sperrungen vor Ort aus Respekt vor der Natur.

28.04.21 - Temporäre Sperrung des Pfälzer Weinsteigs in Neustadt-Königsbach

Liebe Wandergäste am Pfälzer Weinsteig,
aufgrund von Bauarbeiten wird der Wanderweg „Pfälzer Weinsteig " in Königsbach temporär umgeleitet. Folgen Sie an der Kirche dem Hirschhornring Richtung Stabenbergstraße bzw. umgekehrt aus anderer Richtung kommend, wo Sie wieder auf den Pfälzer Weinsteig gelangen. Die temporäre Umleitung ist vor Ort mit Weinsteig- Aufklebern mit entsprechenden Richtungspfeilen markiert.

Logo Pfälzer Weinsteig
Logo Pfälzer Weinsteig © Pfalz.Touristik e.V.
Logo Pfälzer Weinsteig rot/weiß mit Weintrauben
Logo Pfälzer Weinsteig © Logo Pfälzer Weinsteig

29.03.21 - Längerfristige Umleitung Weinsteig bei Weyher

Liebe Weinsteig Wandergäste,
in den letzten Jahren sind eine Vielzahl von Kiefern und auch Kastanien in den Waldorten Lourdesgrotte und Teufelsloch bei Weyher (Etappe 6 St. Martin-Burrweiler) abgestorben. Die Bäume brechen nun in größerer Zahl zusammen. Des Weiteren sterben kontinuierlich weitere Bäume ab. Auf dem Weinsteig kann in diesem Bereich nicht sicher gewandert werden. Aus diesem Grund wurde hier eine längerfristige Umleitung angelegt, um der Natur für mindestens 2 Jahre Zeit zu geben sich zu erholen. Vor Ort sind entsprechende Informationstafeln zur Sperrung installiert worden. Bitte folgen Sie der Umleitung und versuchen Sie nicht die Sperrung zu umgehen. Ihre Sicherheit kann dann nicht garantiert werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Weitere Sperrungen oder Behinderungen sind uns zur Zeit nicht bekannt

Wir sind stets bestrebt, alle Sperrungen die durch Waldarbeiten, Jagdgesellschaften o. ä. auf unseren Wanderwegen in der Region auftreten auf dieser Plattform anzukündigen. Trotzdem gibt es immer mal wieder Situationen über die wir nicht informiert wurden. Sollten Sie einer Sperrung durch Trassierband oder Hinweisschilder wie "Forstarbeiten" oder  "Vorsicht Jagd“ begegnen, bitte den Bereich zu Ihrer eigenen Sicherheit auch am Wochenende keinesfalls betreten!  

Sie haben Wegeschäden, Gefahrenstellen oder Sperrungen gesehen? Dann schreiben Sie an info@pfalz-touristik.de oder rufen Sie an! 0 63 21 / 39 16 0.

Herzlichen Dank!