Pfälzer Höhenweg

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Pfälzer Höhenweg Gesamtroute

Prädikats-Fernwanderweg · Pfälzer Bergland und Donnersberg · geöffnet
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  • Aussicht am Adlerbogen
    / Aussicht am Adlerbogen
    Foto:Dominik Ketz, Pfalz Touristik e.V.
  • Falkenstein am Donersberg
    / Falkenstein am Donersberg
    Foto:Dominik Ketz, Pfalz Touristik e.V.
  • Blick von Burg Falkenstein
    / Blick von Burg Falkenstein
    Foto:Dominik Ketz, Pfalz Touristik e.V.
  • Ruine Neu Wolfstein
    / Ruine Neu Wolfstein
    Foto:Dominik Ketz, Pfalz Touristik e.V.
  • Weinberge bei Obermoschel
    / Weinberge bei Obermoschel
    Foto:Dominik Ketz, Pfalz Touristik e.V.
  • Blick auf Obermoschel
    / Blick auf Obermoschel
    Foto:Dominik Ketz, Pfalz Touristik e.V.
  • Höhenweg bei Obermoschel
    / Höhenweg bei Obermoschel
    Foto:Dominik Ketz, Pfalz Touristik e.V.
  • / Kahlforster Höhe
    Foto:Dominik Ketz, Pfalz Touristik e.V.
  • / Wegelogo und Markierung Pfälzer Höhenweg
    Foto:Pfalz Touristik e.V.
200 400 600 800 m km 20 40 60 80 100 Kreuzkapelle Winnweiler Eremitenklause Ludwigsturm Donnersberg Königsstuhl Burgruine Falkenstein Katholische Kirche Ruppertsecken Prot. Pfarrkirche Rockenhausen Kahnweilerhaus Hotel am Schloss Villa Rustica Burgruine Randeck Moschellandsburg Die protestantische Kirche Callbach Steinbruch Medard Glanstübchen

Der Pfälzer Höhenweg garantiert jede Menge Abwechslung. Und das nicht nur weil es auf dem 114 Kilometer langen Weg so hoch hinaus geht, wie nirgendwo sonst in der Pfalz.

geöffnet
schwer
115,2 km
33:00 h
3274 hm
3181 hm

Wo es hoch hinaus geht, gibt es einiges zu sehen. Der Pfälzer Höhenweg startet in Winnweiler am Donnersberg und führt auf 7 Etappen durch das Pfälzer Bergland bis nach Wolfstein. Weite Höhenzüge, kleine Wälder, Wiesen und Äcker prägen die abwechslungsreiche, ursprüngliche Landschaft der Nordpfalz. Jeder Anstieg wird mit einer eindrucksvollen Aussicht belohnt und immer wieder bieten sich Momente der Entspannung, des Ausruhens und des Loslassens. Von Winnweiler führt der Weg über Dannenfels, Rockenhausen und Obermoschel weiter ins wunderschöne Meisenheim, wo man die romantische Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern bestaunen kann. Schlusspunkt der 114 Kilometer langen Strecke ist die kleine Stadt Wolfstein am Fuße des 570 Meter hohen Königsbergs.

 

outdooractive.com User
Autor
Tobias Kauf
Aktualisierung: 01.10.2019

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
674 m
Tiefster Punkt
146 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Kupferberghütte
Hühnerhaus
Zum Blauen Löwen
Hotel-Restaurant Reckweilerhof
Markt am Platz Maino
Historische Altstadt Meisenheim am Glan
Selbergturm
Kronbuchhütte
Blockhütte Marienthal
Bürgerhaus Populär

Sicherheitshinweise

Besonders im Herbst ist auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Nach Gewittern oder Regenstürmen können auch im Nachhinein noch Bäume umstürzen oder Äste herabfallen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen. Nicht alle Felsen oder Abgründe sind mit Seilen oder Geländern gesichert. Stellenweise ist Trittsicherheit erforderlich. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art müssen Sie rechnen, wenn Sie eine Wanderung unternehmen. Sollten Sie bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für Sie nicht begehbar sind, dann sollten Sie diese umgehen. Trotz der „unverlaufbaren“ Markierung der Premiumwanderwege empfehlen wir aus Sicherheitsgründen immer eine entsprechende Wanderkarte dabei zu haben, so dass man zum Beispiel bei einem Gewitter oder einem Notfall schnell in einen sicheren Bereich findet.

HINWEIS:

Wir sind bestrebt, alle Sperrungen, die durch Waldarbeiten, Jagdgesellschaften auf dieser Plattform anzukündigen. Trotzdem gibt es Situationen, wo Wanderwege gesperrt sind und wir vielleicht nicht informiert wurden. Sollten Sie vor Ort auf Sperrungen oder Umleitungen treffen, bitten wir Sie die Hinweise zu Ihrer eigenen Sicherheit zu beachten.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, dem Wetter angepasste Kleidung, Sonnen- und Regenschutz,
sowie ausreichender Vorrat an Essen und Getränken, da nicht überall Einkehr- oder Einkaufsmöglichkeiten vorhanden oder geöffnet sind. Obwohl der Weg durchgehend sehr gut markiert ist, sollten Sie aus Sicherheitsgründen immer eine geeignete Wanderkarte dabei haben.

Start

Bahnhof Winnweiler (236 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.570314, 7.856012
UTM
32U 417286 5491486

Ziel

Wolfstein Bahnhof

Wegbeschreibung

1. Etappe: Von Winnweiler nach Dannenfels

Wir beginnen die erste Etappe des Pfälzer Höhenwegs zwischen den pittoresken Fachwerkhäusern von Winnweiler. Ein erster Anstieg führt uns hinauf zur Kreuzkapelle Winnweiler, die eine Besichtigung lohnt. Die Wallfahrtskirche wurde 1728 erbaut und thront gut sichtbar auf dem Kreuzberg über dem malerischen Städtchen. Auf dem „Donnersberger Bauernlehrpfad“ streifen wir anschließend den ehemaligen Bergmannsort Imsbach, wo ein Abstecher zum Bergbaumuseum lohnt. Nach Verlassen des Dorfes erhalten wir auf dem Grubenlehrpfad anhand zahlreicher Informationstafeln einen Einblick in die einstige Bergbauregion, den eine Besichtigung der Besucherbergwerke „Weiße Grube“ und „Grube Maria“ noch vertieft. Im dichten Wald geht es anschließend weiter vorbei an Steinbach, wo der Weg am Keltengarten vorbei führt. Nach einem lohnenswerten Abstecher zum Keltendorf wandern wir weiter zum Haus Wildenstein, wo wir uns bei Kaffee und Kuchen für den weiteren Wegverlauf stärken können. Gleich in der Nähe erhebt sich der Reißende Fels, der einen Abstecher lohnt. Schattige Forstwege führen dann am Osthang des Donnersbergs entlang, vorbei am Gasthof Kastanienhof, in den Luftkurort Dannenfels, wo die erste Etappe endet.

2. Etappe: Von Dannenfels zum Bastenhaus

Im Luftkurort Dannenfels beginnen wir unsere zweite Etappe und machen uns an den steilen Aufstieg zum Donnersberg. Auf idyllischen Waldpfaden wandern wir, vorbei an den Aussichtsfelsen Moltkefels und Hirtenfels, hinauf zu einem Teil einer keltischen Ringwallanlage, die 150 v. Chr. auf dem Donnersberg errichtet wurde. Ganz in der Nähe ragt der 27 m hohe, denkmalgeschützte Ludwigsturm auf, von dem wir bei guten Bedingungen über die Rheinebene bis nach Frankfurt sehen können. Bei einer gemütlichen Einkehr im Waldhaus oder in der Keltenhütte können wir uns anschließend von den Anstrengungen des Aufstiegs erholen. Am 687 m hohen Königsstuhl erreichen wir schließlich den höchsten Punkt in der Pfalz und genießen einen herrlichen Blick über das bewaldete Gipfelplateau und die Donnersbergregion. Im dichten Wald beginnen wir anschließend den steilen Abstieg hinunter in den malerischen Ort Falkenstein. Hoch über den Häusern ragt die imposante Burgruine Falkenstein auf, die auch als Freilichttheater genutzt wird. Direkt neben der Burg sowie ein kleines Stück oberhalb befindet sich auch eine Einkehrmöglichkeit, in der wir uns für den weiteren Wegverlauf stärken können. Am Fuß des Donnersbergs gelangen wir schließlich auf schönen Forstwegen am Waldrand durch das Mordkammertal zu unserem Etappenziel Bastenhaus. Auf der Sonnenterasse des traditionsreichen Hotels können wir uns kulinarisch verwöhnen lassen und dabei einen schönen Blick auf den höchsten Berg der Pfalz genießen.

3. Etappe: Vom Bastenhaus nach Rockenhausen

Startpunkt der dritten Etappe ist am fast 300 Jahre alten „Bastenhaus“. Auf der Sonnenterrasse des traditionsreichen Hotels können wir uns noch stärken bevor die Wanderung losgeht. Im schattigen Wald führt unser Weg dann hinauf nach Ruppertsecken. Das höchste Dorf der Pfalz liegt 498 m über NN und bietet eine herrliche Aussicht zum nahe gelegenen Donnersberg. Nach Verlassen des Dorfes beginnen wir den Abstieg in den beschaulichen Ort Würzweiler, der malerisch zwischen saftigen Wiesen und bewaldeten Höhenzügen eingebettet ist. Vorbei an Wittgemark gelangen wir über eine alte Römerstraße in das idyllische Enzelbachtal und steigen hinab nach Rockenhausen. Mit einem Bummel durch die malerische Altstadt mit allerlei Fachwerk, einem Besuch der vielseitigen Museumswelt oder einer Einkehr zum Beispiel im Schlosshotel lassen wir die Etappe gemütlich ausklingen.

4. Etappe: Von Rockenhausen nach Obermoschel

Die vierte Etappe des Pfälzer Höhenwegs beginnt in Rockenhausen, wo vier sehenswerte Museen einen Besuch lohnen. Nach kurzer Zeit erreichen wir bei Katzenbach die Überreste der römischen „Villa Rustica“, die zu den größten ausgegrabenen Komplexen der Westpfalz zählt. In einem weiten Bogen gelangen wir zum 489 m hohen Stahlberg, wo Informationstafeln an vergangene Bergbauzeiten erinnern. Im gleichnamigen Ort Stahlberg besteht die Möglichkeit, die Tour zu unterbrechen (Übernachtungsmöglichkeiten oder Busverbindungen sind vorhanden). Nach Durchschreitung des Ortes folgen wir bequemen Waldpfaden und Feldwegen in leichtem Auf und Ab Richtung Obermoschel. Ein lohnenswerter Abstecher führt zur Burgruine Randeck, die am Hang über Mannweiler-Cölln aufragt und einen großartigen Ausblick über den Ort, das Alsenztal und auf den Donnersberg bietet. Über den aussichtsreichen Höhenzug zwischen den Weinbaugebieten an Moschel und Alsenz wandern wir anschließend weiter zur romantischen Ruine Moschellandsburg, die auf dem Gipfel des Landsbergs thront. Die Burg ist seit dem Jahr 1130 urkundlich belegt und wurde 1689 durch einen Brand zum Großteil zerstört, so dass heute nur noch ein imposanter Torturm sowie gewaltige Mauerreste zu sehen sind. Etwas unterhalb können wir im Burghotel einkehren und die herrliche Aussicht genießen. Von hier ist es nicht mehr weit zu unserem Etappenziel in der malerischen Altstadt von Obermoschel.

5. Etappe: Von Obermoschel nach Meisenheim

Nach einem gemütlichen Bummel durch die engen Gassen der Altstadt Obermoschels, verlassen wir die kleinste Stadt der Pfalz und wandern hinauf zur Kahlforsthöhe. Begleitet von tollen Weitblicken über das Nordpfälzer Bergland, führt der Höhenweg durch saftige Felder über die Schiersfelder Höhe und steil hinab nach Callbach. Die Kirche passierend, durchqueren wir den Ort und können uns im Gasthaus „Zur Traube“ für den weiteren Wegverlauf stärken. Im schattigen Hangwald verlassen wir den Ort und folgen dem weitläufigen Callbachtal Richtung Nordwesten. Über einen Bergrücken gelangen wir anschließend zum Glan, dem ehemaligen Grenzfluss zwischen Preußen und Bayern. Wir überschreiten die Glanbrücke und betreten durch das einstige Stadttor „Untertor“ die pittoreske Altstadt von Meisenheim, die nahezu unbeschadet seit dem 14. Jahrhundert erhalten blieb.

6. Etappe: Von Meisenheim nach Lauterecken

Zwischen den romantischen Fachwerkhäusern des historischen Zentrums von Meisenheim schlendern wir zur spätgotischen Schlosskirche, wo uns eine Brücke über den Glan und aus dem malerischen Städtchen führt. Über einen schmalen Waldpfad geht es hinauf zum Aussichtspunkt Juchhe, der einen traumhaften Ausblick über Meisenheim und das Glantal bietet. Vorbei am Gustav-Merck-Platz, wo eine Grillstelle zur Rast einlädt, wandern wir durch eine kleine Schreibergartensiedlung und überqueren erneut den Glan. Eine alte Römerstraße führt uns anschließend über den Höhenrücken zum Ringwall, einer kreisförmig angelegten, ehemaligen Fluchtburg am Marialskopf. Auf idyllischen Forstwegen steigen wir durch den dichten Wald nun bergab, bis wir über eine schmale Treppe das pittoreske Stadtzentrum von Lauterecken erreichen. In einer der Gaststätten können wir die Etappe jetzt noch gemütlich ausklingen lassen.

7. Etappe: Von Lauterecken nach Wolfstein

Wir beginnen die letzte Etappe des Pfälzer Höhenwegs in der Altstadt von Lauterecken. Am Fluss entlang legen wir die ersten Kilometer zurück und steigen bei Lohnweiler aus dem Lautertal hinauf auf die Höhe. Bequeme Wald- und Feldwege führen uns in sanftem Auf und Ab zu den malerischen Burgruinen Altwolfstein und Neuwolfstein, die am Hang über dem Lautertal thronen. Im dichten Wald windet sich der Weg weiter hinauf ins sogenannte Königsland. Zu dem bewaldeten Bergmassiv zählen neben dem 568 m hohen Königsberg auch der Leienberg und Hahnenkopf, die wir beide passieren. Am südlichen Ende des Königslands gelangen wir zum 546 m hohen Selberg. Auf dem bewaldeten Gipfel steht neben der Selberghütte auch ein stählerner Aussichtsturm, der 1969 errichtet wurde und einen herrlichen Rundblick ermöglicht. Im schattigen Wald beginnen wir den finalen Abstieg und wandern zwischen saftigen Wiesen und Feldern hinab nach Wolfstein im malerischen Lautertal. Vom südlichen Ortsrand kommen wir am Rathausplatz vorbei und erreichen am Bahnhof das Ende des Pfälzer Höhenwegs. Auf der letzten Etappe besteht eine Anschlussmöglichkeit an den Veldenz-Wanderweg und den Remigius-Weg, die beide durch das Herz des Pfälzer Berglands führen.

 

 

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Winnweiler

Anfahrt

Auf der A63 bis Ausfahrt Winnweiler, dann weiter über die B48 nach Winnweiler

Oder: Auf der A6 bis zur Ausfahrt Enkenbach-Alsenborn, dann weiter auf der B48 bis nach Winnweiler

Parken

In Winnweiler (Parkplatz Lorentz-Steinbrückner-Weg am Bahnhof)

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Rother Bergverlag : Die Pfälzer Weitwanderwege Pfälzer Höhenweg, Pfälzer Waldpfad, Pfälzer Weinsteig. In 30 Tagen durch die Pfalz (Autor: Jürgen Plogmann). 140 Seiten mit 60 Farbabbildungen, 30 Höhenprofile, 30 Wanderkärtchen im Maßstab 1:75.000, eine Übersichtskarte. ISBN 978-3-7633-4401-7 

Kartenempfehlungen des Autors

  • Public Press Wanderkarte Pfälzer Höhenweg im Maßstab 1:25.000, deutsch, Leporello Falzung mit 14 Teilkarten, GPS-genau, fünf redaktionelle Seiten mit Ausflugszielen und Einkehrtipps. Weitere Hauptwanderwege enthalten. Preis: 9,99€. Direkt hier bestellen.
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 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.
Status
geöffnet
Schwierigkeit
schwer
Strecke
115,2 km
Dauer
33:00 h
Aufstieg
3274 hm
Abstieg
3181 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

  • 7 Etappen
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