Was macht die Pfalz zum Wanderparadies? Schmale Pfade, federnde Waldböden und eine gute Markierung - klar. In deutschen Mittelgebirgen einzigartig ist jedoch das dichte Netz an bewirtschafteten Hütten und urigen Einkehrmöglichkeiten entlang der Wanderstrecken. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind: in der Pfalz ist nicht der Weg das Ziel, es ist die Hütte! Denn schließlich ist Sie für den Wald-Wanderer ähnlich verlockend wie die Weinstube für den Weinbergs-Spaziergänger – ein Ort der Erbauung und Geselligkeit, an welchem Leib und Seele zusammenfinden.

Mehr als 100 gastfreundliche Wanderhütten liegen im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands. Einen großen Teil davon unterhalten der mehr als 100 Jahre alte »Pfälzerwald-Verein« (www.pwv.de) und die »Naturfreunde Pfalz« (www.naturfreunde-rlp.de).Da ist es kein Wunder, dass sich in den vergangenen Jahrzehnten ein regelrechter »Hüttentourismus« entwickelt hat. In 15 romantischen Wanderhütten des Pfälzerwald-Vereins und in 19 idyllisch gelegenen Häusern der Naturfreunde kann man nicht nur einkehren, sondern darüber hinaus preiswert übernachten - meist einsam mitten im Wald wie zum Beispiel im “Hüttenbrunnen“ im Edenkobener Tal, im Kohlbachtal bei Lambrecht, im Bethof bei Vorderweidenthal, im Pferchtal bei Wachenheim oder im Wanderheim “Dicke Eiche“ bei Hauenstein.