Gutenbrunnen-Lauberhof
Ort
Trippstadt
49.3360159, 7.7915152
Eine besondere Bedeutung erhielt der Ort durch seine Quelle. In den Jahren zwischen 1773 und 1778 ließ der Freiherr Franz Carl Josef von Hacke hier ein Bad- und Kurhaus errichten. Das sogenannte Hackesche „Cur und Bad Hauß“ bestand aus einem Badhaus, Nebengebäuden und einem Brunnen. Das Wasser der Quelle wurde sowohl für Trinkkuren als auch für Bäder genutzt. Im Dachgeschoss des rund 22 Meter langen Badhauses befanden sich zudem 14 Gästezimmer, während das größere Untergeschoss für die Badezwecke vorgesehen war. Der Badebetrieb währte jedoch nur kurze Zeit.
Die Familie von Hacke floh im Jahr 1793 über den Rhein und damit endete die Geschichte des Curbades. Das Gebäude wurde später unter anderem als Wohnraum genutzt und ab der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden weitere Häuser rund um das ehemalige Badehaus. Der Gutenbrunnerhof entwickelte sich zu einer Waldbauernsiedlung. Vom früheren Badehaus sind heute noch teilweise die Grundmauern erhalten. Auch der historische Quellbrunnen ist noch vorhanden.
Am Gutenbrunnerhof lässt sich Geschichte inmitten der Natur des Pfälzerwaldes entdecken. Der Gutenbrunnerhof liegt rund vier Kilometer südlich des Ortskerns von Trippstadt und ist über Wanderwege erreichbar. Dabei verbinden sich die Spuren der historischen Waldsiedlung und des einstigen Curbades mit der ruhigen Landschaft des Moosalbtals.