Keschde-Erlebnisweg
Keschde-Erlebnisweg

Zum Wohl die Pfalz Verifizierter Partner
Genießt gerne auch die Picknick-Plätze mit tollen Aussichten - selbstverständlich sind die Tische und Bänke aus Kastanienholz gefertigt.
Übrigens: Ladet euch noch schnell unsere SÜW-Erlebnis-App herunter! Sie begleitet euch auf dem Weg und gibt zusätzliche Informationen. Einmal heruntergeladen, funktioniert die App offline!
UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur
- Naturschutz - Bleib auf den ausgewiesenen Wegen und vermeide unnötigen Lärm, wenn du in der Natur unterwegs bist. Verlasse den Wald spätestens bei Dämmerung, um den Rhythmus nachtaktiver Tiere nicht zu stören.
- Mit Rücksicht unterwegs - Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst. Das gilt besonders auf Wirtschaftswegen, auf denen Winzer, Land- und Forstwirte auch am Wochenende arbeiten.
- Picknick & Müll - Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nach Hause. Nutze für Pausen & Picknick ausschließlich die möblierten Rastplätze.
- Feuer & Rauchen - Feuer machen, Rauchen und Grillen sind im Wald strengstens verboten und unbedingt zu unterlassen! Brände und damit große Schäden für Natur und Tierwelt lassen sich nur so vermeiden.
- Hunde anleinen - Bitte nimm Deinen Hund stets an die Leine. Andere Besucher und Tiere danken es Dir.
Wir, Deine Mitmenschen und die Natur danken es Dir!
Autorentipp
Zum Wohl die Pfalz Verifizierter Partner
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Sicherheitshinweise
Wandern auf Naturpfaden und -wegen - Besonders im Herbst ist darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Nach Gewittern oder Regenstürmen können auch im Nachhinein noch Bäume umstürzen oder Äste herabfallen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art müsst ihr rechnen, wenn ihr eine Wanderung unternehmt. Solltet ihr bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für euch nicht begehbar sind, dann solltet ihr diese umgehen. Trotz der durchgängigen Markierung empfehlen wir aus Sicherheitsgründen immer eine entsprechende Wanderkarte dabei zu haben, so dass ihr zum Beispiel bei einem Gewitter oder einem Notfall schnell in einen sicheren Bereich findet. Wegsperrungen und -umleitungen sind unbedingt zu beachten.Gefahrensituationen - Sollte es zu einer Notsituation kommen, ist schnelle Hilfe gefragt. Und auch wenn Handys GPS-Signale absetzen können, an den klassischen Rettungspunkten geht es oft am schnellsten. Diese liegen an Stellen, die für Rettungsfahrzeuge gut erreichbar sind. Merkt Euch die Punkte mit den grünen Schildern und einem weißen Kreuz. Kehrt im Notfall dorthin zurück und gebt die Nummer auf dem Schild bei eurem Notruf an. So wissen Rettungskräfte, wo sie Euch finden werden.
Weitere Infos und Links
Büro für Tourismus landaulandHauptstraße 4
76829 Leinsweiler
06345 3531 urlaub@landauland.de
www.landauland.de
Verein Südliche Weinstraße Annweiler am Trifels e.V.
Büro für Tourismus
Meßplatz 1
76855 Annweiler
06346 2200 info@trifelsland.de
www.trifelsland.de
Wegbeschreibung
Anhand der folgenden 12 Stationen auf dem Rundweg kannst du alles über die Keschde erfahren und erleben. Der Rundweg ist 6,1 km lang und überwindet 108 Höhenmeter. Die Laufzeit beträgt 2 Stunden und auf dem Weg trefft ihr auf spannende Stationen und Picknick-Plätze mit tollen Aussichten. Ihr müsst einfach immer nur der Keschde folgen, sie zeigt euch den Weg.
Startpunkt ist der Wanderparkplatz Ahlmühle oberhalb von Annweiler, wo ihr schon die erste Informationstafel über die Keschde sowie eine kleine Spielstation finden könnt. Die Spielstation besteht aus Holzstämmen, die wie bei dem Spiel Mikado, teilweise übereinandergelegt wurden. Wenn ihr der kleinen Keschde weiter geradeaus folgt, gelangt ihr an die nächste Station.
Die nächste Station heißt „Wald Typen“ und dort könnt ihr kleine Fenster finden. Wenn ihr durch diese durchschaut, seht ihr wie der Wald sich im Laufe der Zeit verändert hat.
Dem Rundweg und der kleinen Keschde folgend, gelangt ihr an die Station „Waldgestalter“. Edelkastanienbäume sind nicht nur vielfältig was ihre Verwendung angeht, sondern tragen auch entscheidend zur Waldgestaltung und zum Klima bei.
Die kleine Keschde führt euch zu der nächsten Station "Echt öko", bei der ihr erfahren könnt was man aus Kastanienholz alles machen kann. Die besten Beispiele dafür findet ihr auf dem gesamten Rundweg, denn sowohl die Picknick-Plätze, als auch die Spielstationen sind aus dem Kastanienholz gemacht.
Der Rundweg führt euch weiter an den zweiten Startpunkt des Keschde-Erlebnisweg, nämlich den Wanderparkplatz Slevogthof. Zur nächsten Station gelangt ihr, wenn ihr links am Slevogthof vorbeigeht. Achtung hier kreuzt der Keschde-Erlebnisweg den Pälzer Keschdeweg! Achtet einfach immer auf die richtigen kleinen Keschde-Schilder!
Bei der nächsten Station könnt ihr mehr über die Geschichte der Esskastanienbäume in der Pfalz erfahren. Denn die Römer brachten seinerzeit die Esskastanie in die Pfalz und machten sie hier heimisch. Auf der Wiese hinter der Sitzgruppe könnt ihr eine alte Weinanbau-Methode finden und ihr habt eine schöne Aussicht über die Rheinebene.
Die kleine Keschde führt euch dann immer am Waldrand entlang weiter an die Station „Partner und Risiken“. Bei dem kleinen Puzzle lernt ihr andere Baumarten kennen und erfahrt dabei, wie die Blätter, die Blüten, die Früchte und das Holz aussehen. Bei dem 3er Puzzle daneben lernt ihr, welche Gefahren es für den Bestand der Kastanien in unseren Wäldern gibt. Aber ihr werdet auch erfahren, dass die Kastanien viele Freunde und Partner im Wald haben.
Der Keschde-Erlebnisweg führt euch an die nächste Station "Herkunftsgebiete der Edelkastanie". Entlang des Weges zur Station könnt ihr sehen, dass neue Kastanienbäume aus verschiedenen Regionen Südwest-Deutschlands dorthin gepflanzt wurden. So möchten die Förster schauen, ob diese Bäume hier auch klarkommen.
Die nächste Station "Klimawandel" liegt direkt vor einer Wiese und der Kaltenbrunn Quelle. Die Informationstafel verrät euch, dass Kastanienbäume es gerne warm haben und dass sie auch mit der aktuellen Klimaveränderung gut zurechtkommen. Deshalb werden diese Bäume häufiger zwischen anderen Bäumen im Wald gepflanzt, um diese stabiler zu machen.
Nun müsst ihr über die Wiese laufen, um weiter der Keschde der geteerten Straße bergab folgen zu können. Eure nächste Station heißt "Integration gelungen". Dort erfahrt ihr, dass die Kastanienbäume Schutz und Lebensraum für zahlreiche Arten bieten. Die Kastanie ist vollkommen in der Pfalz integriert.
Am Ende dieser kleinen Straße geht es links ab ins Ranschbacher Rosental - nicht erschrecken, hier können euch vielleicht Hochlandrinder begegnen, die hier in Freilandhaltung genüsslich grasen. Der Keschde und dem Erlebnisweg weiter folgend erreicht ihr die Station "Alles dreht sich um die Keschde". Hier befinden sich Hängematten aus Kastanienholz für euch. Da könnt ihr in aller Ruhe die Baumkronen und den Himmel beobachten und die Seele baumeln lassen! Alles andere als ruhig geht es bei den Festen und Märkten im Herbst rund um die Kastanie zu. Hier gibt es leckere Spezialitäten rund um die Kastanie zu probieren. Es werden aber auch Führungen und Wanderungen auf den Spuren der Keschde angeboten. Achtung auch hier kreuzt der Keschde-Erlebnisweg den Pälzer Keschdeweg! Achtet einfach immer auf die richtigen kleinen Keschde-Schilder!
Ihr könnt auch weiterhin die Spuren der Keschde verfolgen, wenn ihr weiter geradeaus lauft, immer dem breiten Weg entlang. Somit kommt ihr zu der letzten Station "Rundum lecker", vor dem ursprünglichen Ausgangspunkt Wanderparkplatz Ahlmühle. Bei der Station dreht sich alles ums Essen, denn Kastanien sind ein gesundes und regionales Lebensmittel das häufig in der pfälzischen Küche zu finden ist. Zum Beispiel werden Esskastanien zum Verfeinern in Bratwürsten oder Flammkuchen verwendet.
Wir wünschen euch viel Spaß auf dem Keschde-Erlebnisweg!
Startpunkt Keschde-Erlebnisweg Ahlmühle
Wald Typen
Waldgestalter
Echt öko
Startpunkt Keschde-Erlebnisweg Slevogthof
Wanderparkplatz Leinsweiler Slevogthof
Kammertbau / Geschichte der Kastanie
Partner & Risiken
Herkunftsgebiete der Edelkastanie in Deutschland
Klimawandel
Integration gelungen
Alles dreht sich um die Keschde
Rundum lecker
Öffentliche Verkehrsmittel
Zum Parkplatz Ahlmühle:
Von Annweiler mit dem Wanderbus Linie 527 (Achtung, verkehrt hauptsächlich in der Wandersaison am Wochenende)
Ausstieg direkt am Startpunkt: Leinsweiler, Parkplatz Ahlmühle
Zum Slevogthof:
Von Landau mit dem Bus Linie 530 nach Leinsweiler.
Ausstieg: Leinsweiler Ort. Zu Fuß weiter bis an die Kreuzung Hauptstraße-Weinstraße. Der Weinstraße nach rechts folgen und dann nach links auf die Kirchstraße. Im Zickzack geht es hoch an den Slevogthof.
Fahrplanauskunft: über die Webseiten der Bahn (www.bahn.de) und der Verkehrsverbünde (www.vrn.de) oder den Apps "DB Navigator" oder "myVRN"
Suche Fahrplan zum Zielort
Anfahrt
Zum Parkplatz Ahlmühle:
B10 an der Ausfahrt B48 Bad Bergzabern/Annweiler West verlassen. B48 nach links auf Altenstraße verlassen. Direkt nach links auf Trifelsstraße abbiegen und Straße bis zum Parkplatz Ahlmühle folgen.
Zum Wanderparkplatz Slevogthof:
B10 an der Abfahrt Leinsweiler/Siebeldingen/Birkweiler verlassen und der Beschilderung nach Leinsweiler folgen. In Leinsweiler rechts in die Kirchstraße abbiegen und im Zickzack hinauf zum Slevogthof.
Parken
An beiden Startpunkten stehen kostenfreie Parkplätze zur Verfügung.
Bitte parke nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen und halte unbedingt Zufahrten für Rettungsfahrzeuge sowie Arbeitswege im Wald und den Weinbergen stets frei. Zur Übernachtung im Camper & Caravan gibt es explizit dafür ausgewiesene Wohnmobil-Stellplätze.
Koordinaten
Kartenempfehlungen des Autors
Wander-, Rad- und Freizeitkarte "Verbandsgemeinden Landau-Land, Offenbach & Herxheim" (Maßstab 1:25.000), Pietruska-Verlag, ISBN 978-3-934895-80-5
Wandern und Radwandern in den Urlaubsregionen Hauenstein & Trifelsland (Maßstab 1:25.000), Pietruska-Verlag, ISBN 978-3-945138-02-1
Ausrüstung
Festes Schuhwerk, dem Wetter angepasste Kleidung, Sonnen- und Regenschutz sowie ein ausreichender Vorrat an Essen und vor allem Getränken, da nicht überall Einkehr- oder Einkaufsmöglichkeiten vorhanden oder geöffnet sind, sollten bei jeder Tour im Rucksack sein. Obwohl der Weg durchgehend markiert ist, sollte aus Sicherheitsgründen immer eine geeignete Karte oder auch eine Wander-App dabei sein.Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.