Türsturz des ehemaligen Klosterhospitals, Otterberg
Ort
Otterberg
Info-Adresse
Öffnungszeiten
Die Türinschrift kann von außen besichtigt werden.
Türinschrift des Gerberhauses Hier lebte ebenfalls ein Gerber, wobei leider nur noch die Tafel des ehemaligen Türsturzes Zeuge davon ist. Das Zunftzeichen ist auf der noch vorhandenen Steinplatte zu ersehen. Das Haus wurde 1735 von Otto Konrad Welch und seiner Ehefrau Anna Margareta Welchin errichtet, wobei Welch der pfälzische Begriff für Wallonen war und hier sogar zum Familiennamen wurde.
49.502054525499, 7.7740517928985
Der Türsturz des ehemaligen Klosterhospitals ist ein kleines, aber bedeutendes Zeugnis der lokalen Geschichte.
Heute ist er als Teil einer Mauer in der Klosterstraße erhalten und zeigt seine Zweitverwendung im Ortsbild. Besonders auffällig ist die eingemeißelte Inschrift „Got versieh dir din“, die dem Objekt eine historische und zugleich persönliche Note verleiht. Ergänzt wird der Türsturz durch zwei Wappen: Eines zeigt einen Abtstab und den Zisterzienserbalken, das andere drei Eichhörnchen, die charakteristisch angeordnet sind.
Dieses Detail aus der Vergangenheit macht die Geschichte des ehemaligen Spitals bis heute sichtbar und lädt dazu ein, einen genaueren Blick auf die historischen Spuren im Ort zu werfen.