Biedenbacher Woog

Der Biedenbacher Woog wurde 1838 zur Holztrift im Pfälzerwald angelegt und diente – gemeinsam mit dem Mittleren und dem Finsterthaler Woog – der Versorgung holzarmer Städte wie Bad Dürkheim, Neustadt an der Weinstraße und Landau mit Brennholz. Über den Leinbach wurden bis ins späte 19. Jahrhundert Holzscheite transportiert. Die Bezeichnung „Klause“ stammt aus der Zeit der bayerischen Zugehörigkeit der Pfalz; alternativ heißt der Woog auch Unterer Biedenbacher Woog.

Technisch handelt es sich um einen im Bachlauf liegenden Woog, der vollständig vom Leinbach gespeist wird. Er hatte 2010 eine Fläche von rund 1.200 m² und eine maximale Stauhöhe von 1,93 Metern. Das Absperrbauwerk besteht aus einer Sandsteinmauer, wurde saniert und durch zusätzliche Überlauf- und Entlastungsbauten ergänzt. Auf dem Staudamm befindet sich zudem der Ritterstein Nr. 156 mit der Inschrift „Biedenbacherwoog“.