10 Genussmomente zwischen Weinbergen, Wald und Deutschlands Gemüsegarten

Wanderschuhe schnüren, aufs Rad steigen und unterwegs probieren, was der Herbst zu bieten hat: Jetzt ist eine besonders schöne Zeit, um die Pfalz im Südwesten Deutschlands draußen und mit allen Sinnen zu entdecken. Die Landschaft färbt sich langsam bunt und auf Märkten, in Hofläden und Restaurants kommt die Ernte der Saison auf den Tisch. 

Eine Landschaft, die man schmecken kann

Kaum irgendwo liegen so unterschiedliche Genusslandschaften so nah beieinander. Im Herbst lässt sich das besonders gut schmecken: Trauben und Feigen, Keschde und Wild, Kürbis, Kartoffeln und Gemüse haben jetzt Saison. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, begegnet vielem direkt dort, wo es wächst und geerntet wird. Und irgendwann wird eingekehrt: Denn Genuss gehört in der Pfalz zum Unterwegssein – und Geselligkeit gleich mit dazu. In Pfälzerwald-Hütten und Weinstuben, auf Festen oder bei einem Glas Neuem Wein sitzt man zusammen, probiert, was die Region gerade hergibt, und bleibt nicht selten etwas länger als geplant. 

Zwischen Weinstube und Sternerestaurant: die Pfalz auf dem Teller

Kulinarisch reicht das Spektrum von Pfälzer Klassikern wie Saumagen und Dampfnudeln über saisonale Landküche bis zu feiner Küche – und natürlich darf im Herbst auch ein Stück Zwetschgenkuchen nicht fehlen. Genießen lässt sich all das in Pfälzerwald-Hütten und Weinstuben, modernen Restaurants und in der Sternegastronomie. Was die unterschiedlichen Küchen verbindet, ist die Nähe zu den Produkten der Region – und im Herbst ist deren Auswahl besonders groß.

10 Tipps, die den Pfälzer Herbst besonders machen:

  1. Wenn die ersten Trauben des neuen Jahrgangs gelesen werden, beginnt die Zeit für frischen Federweißen oder Federroten – auf den Federweißenfesten und in den Herbstausschankstellen der Weingüter.
  2. Die Keschdezeit lässt sich während der Pfälzer Keschdewochen vom 1. Oktober bis 15. November auf vielfältige Weise erleben: beim Keschdemarkt, beim Sammeln entlang des Pfälzer Keschdewegs oder beim Schlemmen im Restaurant.
  3. Auf Wochenmärkten, Bauernhöfen und in Hofläden füllen Kürbis, Äpfel, Kartoffeln und weitere regionale Erzeugnisse die Einkaufskörbe.
  4. In den zahlreichen modernen Vinotheken der Pfalz lässt sich ein Glas Wein mit Blick über das bunte Rebenmeer genießen.
  5. Restaurants bringen die regionale Herbstküche auf den Tisch – von Wildgerichten bei den „Wilden Wochen“ ab November in der Pfalz bis zu weiteren herbstlichen Spezialitäten.
  6. Eine Rast in einer Pfälzerwald-Hütte gehört zu einer Herbstwanderung einfach dazu. Regionale Spezialitäten, herzliche Gastlichkeit und die besondere Lage machen die urigen Hütten zu beliebten Einkehrorten.
  7. Kochkurse, kulinarische Stadtführungen oder eine Pilzsuche mit erfahrenen Guides bieten Gelegenheit, die Pfälzer Herbstküche näher kennenzulernen. 
  8. Bei einer geführten Weinwanderung lässt sich die Vielfalt der Pfälzer Weine inmitten der herbstlichen Weinberge entdecken.
  9. Bei den zahlreichen und beliebten Festen in der Pfalz werden die kulinarischen Schätze der Saison gefeiert – etwa beim Donnersberger Genussmarkt oder beim Fest des Federweißen in Landau.
  10. Eine Radtour durch den Gemüsegarten Deutschlands verbindet Bewegung und Genuss: Der 140 Kilometer lange Kraut-und-Rüben-Radweg führt durch abwechslungsreiche Landschaften, vorbei an Cafés, Hofläden und Restaurants – und bietet zahlreiche Möglichkeiten für eine herbstlich-kulinarische Rast.

Vielleicht ist genau das die Besonderheit des Pfälzer Herbstes: Genuss ist hier kein Programmpunkt. Er begegnet einem unterwegs – zwischen Reben und Feldern, auf Waldwegen, am Hofladen, bei der Einkehr nach einer Wanderung oder beim Glas Wein mit Blick über die herbstliche Landschaft.
 


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