Wann ist die beste Zeit um Esskastanien zu sammeln?
Von Ende September bis Anfang November sind die reifen Keschde in der Regel soweit: Die stacheligen Hüllen platzen auf und die Kastanien fallen von den Bäumen. Jetzt zieht es viele Einheimische und Besucher in den Wald, um die köstlichen Keschde zu sammeln.
Und wo findet man die besten Plätze zum Esskastanien-Sammeln? Unter anderem entlang des Pälzer Keschdeweges.
Praktische Tipps, die beim Kastaniensammeln in der Pfalz hilfreich sind:
- Den richtigen Zeitpunkt wählen: Die Hauptsaison liegt meist zwischen Ende September und Ende Oktober.
- Am besten sammelt ihr nach einem windigen Tag oder nach Regen – dann liegen oft besonders viele frische Kastanien am Boden.
- Nur vom Boden sammeln: Reife Esskastanien fallen von selbst herunter. Unreife Früchte sollten am Baum bleiben.
- Handschuhe mitnehmen: Die stacheligen Fruchthüllen können ganz schön pieksen. Mit Gartenhandschuhen lassen sie sich leichter öffnen.
- Auf Qualität achten: Nehmt nur glänzende, feste Esskastanien ohne Wurmlöcher mit und sammelt sie vom Boden. Früchte aus bereits geöffneten Hüllen sind meist reif.
- Den Unterschied kennen: Esskastanien (Maronen) erkennt man an ihrer länglichen, leicht zugespitzten Form mit einer kleinen Spitze. Die Rosskastanie ist runder, hat eine helle, große Narbe und ist nicht essbar.
- Rücksicht auf die Natur nehmen: Lasst immer genügend Früchte für Wildtiere wie Eichhörnchen, Mäuse oder Wildschweine liegen und beschädigt keine Bäume oder Äste. #uffbasse
- Abseits der Straßen sammeln: Kastanien aus ruhigen Waldgebieten sind meist sauberer als Früchte, die direkt an viel befahrenen Straßen liegen.
- Möglichst frisch verarbeiten: Esskastanien trocknen relativ schnell aus. Am besten innerhalb weniger Tage genießen oder kühl und luftig lagern.
- Unser wichtigster Tipp: Das Keschde-Sammelsäckchen statt einer Plastiktüte verwenden: So können die Kastanien atmen und beginnen nicht so schnell zu schimmeln.