Von-der-Leyen-Weg
Börsborn - Von-der-Leyen-Weg
Pfälzer Bergland Tourismus GmbH Verifizierter Partner
UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur
- Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst.
- Achte auf die Natur, zerstöre keine Pflanzen und bleibt immer auf den Wegen.
- Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nach Hause.
- Bitte nimm Deinen Hund stets an die Leine. Andere Besucher und Tiere danken es Dir.
- Beachte zu Deiner eigenen Sicherheit alle Wegesperrungen. Auch am Wochenende.
- Parke nur auf ausgewiesenen Parkplätzen. Lass Platz für Rettungswege und landwirtschaftliche Maschinen.
- Gib land- und forstwirtschaftlichem Verkehr bitte den Vorrang.
- Feuer & Rauchen - Feuer machen, Rauchen und Grillen sind im Wald strengstens verboten!
Weitere Infos unter www.pfalz.de/uffbasse
Autorentipp
Der Glockenturm
Erbaut wurde der unter Denkmalschutz stehende Turm 1788. Er ist eine Stiftung der damaligen Landesmutter Gräfin Marianne von der Leyen. In derselben Zeit ließ die Fürstin auch einen Glockenturm im benachbarten Steinbach am Glan errichten.
Das verputzte, quadratische Börsborner Kulturdenkmal steht über einem aus großen Quadern gefügten Sandsteinsockel und wird durch ein einfaches Gesims in zwei etwa gleich hohe Geschosse gegliedert. Auf der Südseite befinden sich zwei kleine Öffnungen aus der Erbauungszeit, auf der Ostseite zwei moderne Öffnungen. Über einem Traufgesims erhebt sich ein spitzer Turmhelm mit gaubenförmigen Schallöffnungen im Norden, Süden und Osten.
Eine wichtige Funktion war das Alarmgeläut (sog. Sturmläuten) bei Gefahren durch Feuer, denn Sirenen wurden auch erst in unserer Zeit installiert. Eine Funktion hat die Glocke auch heute noch. Sie wird dann geschlagen, wenn einer der Bewohner von Börsborn verstorben ist. Dann wird auch heute noch „Zeichen geläutet“.
Bis Mitte der 1960er Jahre wurde die Glocke mit einem Seil vom Gemeindediener per Hand geläutet. Heute wird sie elektrisch gesteuert und erklingt regelmäßig um 11:00 Uhr und um 18:00 Uhr.
Bis 1974 wurde der Glockenturm als Spritzenhaus genutzt. Durch die zentrale Lage war das Ausrücken mit der Wasserspritze und später mit dem Feuerwehranhänger schnell möglich.
Unter dem Dach befindet sich hinter der nach Süden zeigenden Gaube ein Schleiereulenkasten, der in den zurückliegenden Jahren auch mehrfach von den Nachtvögeln (Tyto alba) bewohnt war.
Im Jahr 2014 erfolgte der Umbau des Turminneren zu einem Ausstellungsraum. Auf zwei Ebenen werden in einer Dauerausstellung die Heimatgeschichte von Börsborn, des Amtes Münchweiler sowie die Überlieferungen des Adelsgeschlechts Von-der-Leyen und der Turmstifterin Marianne von der Leyen gezeigt.
Der Blick auf die Glocke und den Dachstuhl wurde im Zuge der Bauarbeiten freigelegt.
Die Glocke, die heute in der Spitze des Turms hängt, stammt aus dem Jahr 1922 und wurde von der Gießerei Pfeifer in Kaiserslautern gegossen. Es ist anzunehmen, dass bereits bei Fertigstellung des Turms eine Glocke vorhanden war. Dies wurde wohl, wie so viele andere Glocken im 2, Weltkrieg eingeschmolzen und durch ein Geschenk der protestantischen Kirchengemeinde Glan-Münchweiler ersetzt. So kann die Glocke im Turm heute, genauso wie vor über 200 Jahren den Börsbornern zeigen, was die Uhr geschlagen hat. Ohne digitalen Zeitmesser am Handgelenk oder moderne Technik in der Tasche waren die Menschen auf diese Zeichen der Zeit angewiesen und konnten ihren Tagesablauf daran ausrichten. Sie zeigte der Landesbevölkerung, die draußen auf dem Feld arbeitete, zweimal am Tag die Uhrzeit an: Um 11:00 Uhr zur Mittagszeit und am Abend um 18:00 Uhr.
Pfälzer Bergland Tourismus GmbH Verifizierter Partner
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Einkehrmöglichkeiten
Restaurant Landgut Jungfleisch, OhmbachseeKiosk am Ohmbachsee, Gries
Sicherheitshinweise
Wandern auf Naturpfaden und -wegen:Besonders im Herbst ist auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Nach Gewittern oder Regenstürmen können auch im Nachhinein noch Bäume umstürzen oder Äste herabfallen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen. Nicht alle Felsen oder Abgründe sind mit Seilen oder Geländern gesichert. Stellenweise ist Trittsicherheit erforderlich. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art müsst ihr rechnen, wenn ihr eine Wanderung unternehmt. Solltet ihr bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für euch nicht begehbar sind, dann solltet ihr diese umgehen. Trotz der engmaschigen Markierung der Premiumwanderwege empfehlen wir aus Sicherheitsgründen immer eine entsprechende Wanderkarte dabei zu haben, so dass ihr zum Beispiel bei einem Gewitter oder einem Notfall schnell in einen sicheren Bereich findet. Wegsperrungen und -umleitungen sind unbedingt zu beachten.
HINWEIS:
Wir sind bestrebt, alle Sperrungen, die durch Waldarbeiten oder Jagdgesellschaften auftreten auf dieser Plattform anzukündigen. Trotzdem gibt es Situationen, wo Wanderwege gesperrt sind und wir vielleicht nicht informiert wurden. Sollten Sie unerwartet auf eine Wegsperrung oder Umleitung treffen, bitten wir Sie, die Hinweise zu Ihrer eigenen Sicherheit zu beachten.
Gefahrensituationen:
Sollte es zu einer Notsituation kommen, ist schnelle Hilfe gefragt. Und auch wenn Handys GPS-Signale absetzen können, an den klassischen Rettungspunkten geht es oft am schnellsten. Diese liegen an Stellen, die für Rettungsfahrzeuge gut erreichbar sind. Merke Dir die Punkte mit den grünen Schildern und einem weißen Kreuz. Kehre im Notfall dorthin zurück und gib die Nummer auf dem Schild bei deinem Notruf an. So wissen Rettungskräfte, wo sie Dich finden werden.
Weitere Infos und Links
Tourist-Info Oberes GlantalRathausstraße 8, 66901 Schönenberg-Kübelberg, Tel.: 06373 / 504-0
Unterkunftsverzeichnis und Gastronomieführer der Urlaubsregion
und Flyer über die Tourist-Info: poststelle@vgog.de
"Kiosk" am Ohmbachstausee Öffnungszeiten beachten!
Wegbeschreibung
Nun erwartet uns ein besonders reizvoller Abschnitt durch das idyllische Glantal und das Naturschutzgebiet „Heimerbrühl“. Hier schlängelt sich der Glan in natürlichen Kurven durch saftige Wiesen und grüne Auen. Mit etwas Glück können wir Störche und Reiher beobachten. Die abwechslungsreiche Landschaft lädt dazu ein, die Ruhe der Natur zu genießen und den Blick schweifen zu lassen.
Weiter geht es über Gries in Richtung Ohmbachsee. Das beliebte Ausflugsziel begeistert mit seiner Wasserfläche und der schönen Umgebung. Am Ufer entlang führt unser Weg anschließend zum Ohmbach, dem wir flussaufwärts durch die naturnahe Landschaft folgen. Das leise Plätschern des Wassers und die idyllische Umgebung machen diesen Abschnitt zu einem besonderen Naturerlebnis.
Über den Hof Haseldell und die Lebecksmühle wandern wir schließlich zurück nach Börsborn zum Dorfgemeinschaftshaus. Dabei eröffnen sich immer wieder schöne Ausblicke auf die sanften Hügel und die ländlich geprägte Landschaft der Westpfalz.
Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche Rundwanderung, die naturnahe Flusslandschaften, reizvolle Ausblicke und die Ruhe der westpfälzischen Dörfer miteinander verbindet.
Restaurant Landgut Jungfleisch, Ohmbachsee
Campingpark Ohmbachsee, Schönenberg-Kübelberg
Tretbootverleih Ohmbachsee, Gries
Kiosk am Ohmbachsee, Gries
Ohmbachsee, Schönenberg-Kübelberg
Wasserspielplatz am Ohmbachsee, Gries
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Bahnhof Glan-MünchweilerBus 285 nach Börsborn
Suche Fahrplan zum Zielort
Anfahrt
A62 - Abfahrt Glan-MünchweilerL358 bis Glan-Münchweiler
B423 bis Steinbach am Glan
K8 bis Börsborn
Parken
Dorfgemeinschaftshaus - Hauptstraße 27, 66904 BörsbornKoordinaten: Länge 7° 23´ 00´´ / Breite 49° 26´25´´
Koordinaten
Buchempfehlungen des Autors
Tourist-Information Oberes Glantal ;
Rathausstraße, 8, 66901 Schönenberg-Kübelberg, Tel.: 06373 504-0, E-Mail: poststelle@vgog.de ;
Kostenloser Flyer - poststelle@vgog.de ;
Ab 1. April 2017: KOMPASS-Wanderführer - "Nordpfälzer Bergland und Rheinhessen" ;
Tourismus-Region Ohmbachsee-Glantal ;
Unterkunftsverzeichnis und Gastronomieführer der Urlaubsregion ;
Kartenempfehlungen des Autors
Topographische Karte 1:25.000 "Westpfalz Mitte - Pfälzer Bergland mit Westpfälzischer Moorniederung" ;
Kostenloser Flyer - poststelle@vgog.de ;
Kostenlose Übersichtskarte "Wandern im Pfälzer Bergland" - tourismusinformation@kv-kus.de ;
Tourist-Information Oberes Glantal
Ausrüstung
Für unsere Wandertouren empfehlen wir die folgende Ausstattung als Standard:- Festes Schuhwerk
- Dem Wetter angepasste Kleidung
- Sonnen- und Regenschutz
- Ausreichender Vorrat an Essen und Getränken, da nicht überall Einkehr- oder Einkaufsmöglichkeiten vorhanden oder geöffnet sind.
- Auch wenn die Wege durchgehend sehr gut markiert sind, empfiehlt es sich aus Sicherheitsgründen immer eine geeignete
Wanderkarte mitzuführen, so dass Sie zum Beispiel bei einem Gewitter oder einem Notfall schnell in einen sicheren Bereich finden.
- Wanderstöcke empfehlenswert.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.