Die Pfalz ist eine geschützte Ursprungsbezeichnung
Die Pfalz ist eine geschützte Ursprungsbezeichnung

Typisch für das zweitgrößte deutsche Weinbaugebiet an der Grenze zum Elsaß ist das milde Klima, das Mandeln, Feigen und Esskastanien reifen lässt. Geschützt vom Pfälzerwald gedeihen entlang der Deutschen Weinstraße vor allem weiße Rebsorten wie Riesling, Weiß- und Grauburgunder. Mit fast 5800 Hektar Anbaufläche ist die Pfalz das größte Riesling-Gebiet der Welt. Bei den roten Sorten dominieren Dornfelder und Spätburgunder. Die Festlegung der Reifegrade, die Methoden der Weinbereitung und die sensorische Prüfung der Weine aus der g.U. Pfalz unterliegen dem Reglement der EU und sind zugleich Ausdruck der Weinkultur der Pfalz.

Hervorragende Böden, ausgezeichnetes Klima

Was die Pfalz auszeichnet ist eine Mischung aus unterschiedlichen Bodentypen und ein für den Weinbau prädestiniertes Klima. Über die einzelnen, in der Pfalz am häufigsten anzutreffenden Bodentypen können Sie sich weiter unten im Bereich "Die verschiedenen Bodentypen der Deutschen Weinstraße" informieren. 

Klimatisch lässt sich die weinbaulich genutzte Fläche im Anbaugebiet Pfalz wie folgt fassen: die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt ca. 10 °C. Die Durchschnittstemperatur in der Vegetationsperiode liegt bei 14,7 °C. Prinzipiell gilt hierbei, dass die Temperaturwerte von West (Haardtrand) nach Ost (Rheinebene) zunehmen. Im Jahresdurchschnitt fällt ein Niederschlag von etwa 655 mm. In der Vegetationsperiode fallen durchschnittlich 60% (390 mm) des Jahresniederschlages. Im Südwesten des Anbaugebietes Pfalz findet man die höchsten Niederschlagswerte, die geringsten Jahresdurchschnittsniederschläge erhalten die nordöstlichsten Bereiche. Im Schnitt erhalten die Reben in der Pfalz während der Vegetationsperiode eine direkte solare Einstrahlung von ungefähr 665.000 WH/m2. 

Die hervorragenden Bedingungen für den Weinbau spiegeln sich auch in einer großen Vielfalt an Rebsorten wieder. Zahlreiche Informationen zu den einzelnen Rebsorten finden Sie unter www.pfalz.de/rebsorten

Menschliche Einflüsse

Die Winzer bewirtschaften große zusammenhängende Parzellen, d.h., dass eine gute Mechanisierung und ökonomische Bearbeitung der Flächen ist möglich. Die Winzer lieben die Vielfalt der Rebsorten und deren Entwicklungspotential durch die verschiedenartigen Bodenprofile, wodurch dem Konsumenten eine breite Aromenvielfalt geboten werden kann. Die Weinwirtschaft hat in den letzten 20 Jahren eine besondere Dynamik entwickelt. Eine zunehmende Zahl junger Top-Erzeuger belegt diese Dynamik. Der menschliche Einfluss stützt sich auf eine Jahrhunderte alte Weinbautradition.Infos zur neuen Generation der Jungwinzer "Die Junge Pfalz" finden Sie unter www.die-junge-pfalz.de