Veranstaltung

Rendezvous. Frankreichs Militär in der Pfalz 1945-1999

Frankreichs Militär in der Pfalz 1945–1999
Pandemiebedingt nicht eröffnet – 29. Januar 2022
Die ursprünglich für Mai 2020 geplante Ausstellung musste aufgrund der Corona-Krise um ein Jahr verschoben werden.
Anlass für die Ausstellung war, dass sich am 8. Mai 2020 das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 75sten Mal jährte. Die Sonderausstellung sollte nun am 9. Mai 2021 eröffnet werden. Die Eröffnung wurde pandemiebedingt verschoben. Die Ausstellung nimmt die Aussöhnung und Freundschaft mit dem französischen Nachbarn in den Blick.

Bis 1945 standen sich die beiden Länder immer wieder feindlich gegenüber. Am Ende des Zweiten Weltkriegs kam die französische Armee als Sieger und Befreier vom Nationalsozialismus in die Pfalz.
Bis zum endgültigen Abzug 1999 bildeten die französischen Streitkräfte in der Pfalz einerseits eine abgeschlossene Gesellschaft, andererseits gab es mannigfaltige Berührungspunkte zwischen dem französischen Militär, zivilem Servicepersonal und der einheimischen Bevölkerung.
Ab Mitte der 1950er Jahre wurden Städtepartnerschaften geschlossen, die das deutsch-französische Verhältnis auf bürgerschaftlicher Ebene verbesserten. Bis heute pflegen alleine in der Pfalz mehr als 80 Städte und Gemeinden Partnerschaften mit einer französischen Kommune. Nicht zuletzt sind aus den Begegnungen zwischen Deutschen und Franzosen lebenslange Freundschaften, Liebesbeziehungen und Ehen erwachsen, die das greifbarste Element eines friedfertigen Kulturkontaktes darstellen.

Die Ausstellung wird seltene Fotodokumente und Exponate der Erinnerungskultur aus privaten und öffentlichen Sammlungen in Deutschland und Frankreich zeigen.

Zur Ausstellung erscheint eine Buchveröffentlichung mit gleichem Titel.