LEO-Weinlexikon

Mit freundlicher Unterstützung von Leo Weinlexikon

Das LEO-Weinlexikon gibt es auch als Buch. Mehr Infos zu beiden Bänden und Bestellmöglichkeit unter www.rheinpfalz.de/shop.

  • Lagennamen, die:

    Lagennamen haben in unseren Weinbergen eine Bedeutung. Oft sind ihre Bezeichnungen und Namen Jahrhunderte alt. Doch wo liegt der Ursprung dieser Berühmtheiten? Manchmal ist es ganz einfach herauszufinden und man kann es auf die Bodenbeschaffenheit zurückführen wie zum Beispiel Kieselberg, Kalkberg, Steinacker, Letten, Roter Berg, Schäwer (von Schiefer abgeleitet). Aber dann wundert man sich auch wieder über Namen wie Ungeheuer, Dickkopp, Gerümpel, Elster, Bubeneck oder Zechpeter. Diese Bezeichnungen gehen auf die früheren Eigentümer der Weinberge zurück und sind oft Personennamen. Weniger schwierig sind die ganz eindeutigen Tier-, Klima- oder Pflanzenangaben wie Fuchsloch, Biengarten, Rosengarten, Mandelgarten oder Sonnenberg. Geschichtlich wird es vor allem bei den Begriffen Michelsberg, Heiligenberg, Weilberg oder Kreuzberg: Hier wird auch auf die Denkmäler der Landschaft hingewiesen.
  • Lagennamen, die:

    Lagennamen haben in unseren Weinbergen eine Bedeutung. Oft sind ihre Bezeichnungen und Namen Jahrhunderte alt. Doch wo liegt der Ursprung dieser Berühmtheiten? Manchmal ist es ganz einfach herauszufinden und man kann es auf die Bodenbeschaffenheit zurückführen wie zum Beispiel Kieselberg, Kalkberg, Steinacker, Letten, Roter Berg, Schäwer (von Schiefer abgeleitet).
  • Landesweinprämierung, die

    Landesweinprämierung, die:Gold, Silber und Bronze gibt es nicht nur bei den Olympischen Spielen. Auch in der Weinwirtschaft werden im Rahmen der jährlichen Landesweinprämierung Winzerbetrieben und -genossenschaften für deren besondere Leistungen die gleichen Auszeichnungen verliehen. Zuständig für die Prämierungen ist die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, die zur Förderung der Erzeugung qualitativ herausragender Qualitätsweine, Prädikatsweine und Sekte jährlich einen Wettbewerb durchführt. Es ist mit Abstand der größte Wettbewerb dieser Art, zu dem von etwa 2.500 Betrieben rund 19.000 Erzeugnisse aus allen sechs rheinland-pfälzischen Anbaugebieten vorgestellt werden. Die zur Beurteilung vorgestellten Weine und Sekte werden ohne Kenntnis der näheren betrieblichen und geografischen Herkunft geprüft. Bei den Prüfern handelt es sich um in der Sensorik besonders geschulte und in der Weinbewertung erfahrene Sachverständige.
  • Landesweinprämierung, die

    Landesweinprämierung, die:Gold, Silber und Bronze gibt es nicht nur bei den Olympischen Spielen. Auch in der Weinwirtschaft werden im Rahmen der jährlichen Landesweinprämierung Winzerbetrieben und -genossenschaften für deren besondere Leistungen die gleichen Auszeichnungen verliehen.
  • Leguminosen, die:

    Eine ganz besondere Reihe von Pflanzen fallen unter den Begriff Leguminosen. Dazu gehören Hülsenfrüchte, wie zum Beispiel Erbsen oder Wicken und auch verschiedene Kleearten, insgesamt über 13.000 Arten. Leguminosen sind nicht nur für den Weinbau interessant, sondern werden in der gesamten Landwirtschaft verwendet, da sie als biologische Art des Stickstoffdüngers fungieren oder auch als eiweißhaltiges Futter für Nutztiere, was im Weinbau nicht relevant ist. Unsere Luft besteht zu circa 80 Prozent aus Stickstoff, trotzdem benötigt man in der Landwirtschaft Stickstoffdünger. Das liegt daran, dass normale Pflanzen mit dem Stickstoff aus der Luft nichts anfangen können und nur dazu fähig sind, den schon im Boden vorhandenen aufzunehmen. Eine Ausnahme bilden da eben die Leguminosen. Die können das zwar auch nicht alleine, aber sie bekommen Hilfe von Bakterien, die an ihren Wurzeln leben.
  • Leguminosen, die:

    Eine ganz besondere Reihe von Pflanzen fallen unter den Begriff Leguminosen. Dazu gehören Hülsenfrüchte, wie zum Beispiel Erbsen oder Wicken und auch verschiedene Kleearten, insgesamt über 13.000 Arten.
  • Lemberger, der:

    Der Lemberger ist eine rote Rebsorte, die sich in der Rotweinriege zwischen dem Portugieser und dem Burgunder einreiht. Der Lemberger ist laut neuesten Gen-Untersuchungen eine sehr alte, natürliche Kreuzung zwischen Reben aus der „hunnischen" - also östlichen - Familie und einer „fränkischen", einer westlichen Sorte. Sein Anteil an der bestockten Rebfläche Deutschlands beträgt rund 1,7 Prozent. Der größte Teil davon wird in Baden-Württemberg angebaut. Die Lemberger-Rebe hat hellgrüne Triebspitzen, ist wenig behaart und trägt große robuste Blätter. Die Trauben sind mittelgroß, lockerbeerig, haben eine feste Schale und bestechen durch die dunkelblaue Beerenfarbe. Der Lemberger gilt als mittelfrühe bis spätreifende Sorte. Die Traubenbeeren sind wenig anfällig für Botrytis (Grauschimmel), wodurch eine späte Lese möglich ist. Jedoch sind sie durch den frühen Austrieb der Reben auch spätfrostgefährdet.
  • Lemberger, der:

    Der Lemberger ist eine rote Rebsorte, die sich in der Rotweinriege zwischen dem Portugieser und dem Burgunder einreiht. Der Lemberger ist laut neuesten Gen-Untersuchungen eine sehr alte, natürliche Kreuzung zwischen Reben aus der „hunnischen" - also östlichen - Familie und einer „fränkischen", einer westlichen Sorte.
  • Liebfrau(en)milch, die:

    Ist sie vielleicht besser als ihr Ruf? Was war der Ursprung und wo steht sie heute? In Worms gab es (es gibt sie heute noch) die Liebfrauenkirche mit einem kleinen Weinbergsareal. Eine Legende sagt: „Es durften nur die Trauben verwendet werden, die im Schatten der Liebfrauenkirche wuchsen.“ Zunehmend wurde das Anbaugebiet, aus dem die Liebfraumilch stammt, geographisch „erweitert“ und die Preise fielen drastisch – und mit ihnen auch das Image dieses Weines. Doch was ist Liebenfraumilch wirklich? Nach EG-Recht ist Liebfraumilch EU-weit geschützt und muss aus den Anbaugebieten Rheinhessen, Pfalz, Rheingau oder Nahe kommen. Die Regelung besagt, dass der deutsche Qualitätswein lieblich sein muss, mit mindestens 18 Gramm Restzucker pro Liter. Die Traubensorten stammen zu 70 Prozent aus Riesling, Kerner, Silvaner und/oder Müller-Thurgau, dürfen jedoch nicht auf dem Etikett genannt werden.
  • Liebfrau(en)milch, die:

    Ist sie vielleicht besser als ihr Ruf? Was war der Ursprung und wo steht sie heute? In Worms gab es (es gibt sie heute noch) die Liebfrauenkirche mit einem kleinen Weinbergsareal.
  • Lieblich ist nicht gleich süß

    Ein schönes Wort, das von der allgemeinen Auffassung her reizende, angenehme und hinreißende Dinge umschreibt. Es ist also sehr schmeichelnd, wenn etwas als lieblich bezeichnet wird. Doch beim Wein gibt es da selbstverständlich auch unromantische und kalte Zahlen dazu. Die Grenzwerte für den Restzuckergehalt bei einem lieblichen Wein orientieren sich an dem oberen Grenzwert zu halbtrocken. Ein halbtrockener Wein darf, je nach Säuregehalt, höchstens 18 Gramm pro Liter Restzucker haben. Liegt der Gehalt darüber, so trägt er die Bezeichnung lieblich. Im täglichen Sprachgebrauch neigt man dazu, einen lieblichen Wein als süß zu bezeichnen, doch rechtlich gesehen ist die Bezeichnung falsch, denn lieblich hat auch einen Oberen Grenzwert. Dieser ist von dem Säuregehalt unabhängig und liegt bei 45 Gramm Restzucker pro Liter.
  • Lieblich ist nicht gleich süß

    Ein schönes Wort, das von der allgemeinen Auffassung her reizende, angenehme und hinreißende Dinge umschreibt. Es ist also sehr schmeichelnd, wenn etwas als lieblich bezeichnet wird. Doch beim Wein gibt es da selbstverständlich auch unromantische und kalte Zahlen dazu. Die Grenzwerte für den Restzuckergehalt bei einem lieblichen Wein orientieren sich an dem oberen Grenzwert zu halbtrocken.
  • Likörwein, der:

    Likörwein oder Verstärkter Wein sind Synonyme für verschiedene Weine, die während des Gärprozesses mit Alkohol angereichert werden. Der Gärprozess wird unterbrochen und die Weine werden mit geschmacksneutralem Weinbrand oder anderen Destillaten aus Wein „aufgespritet“. Jedoch eignet sich nicht jede Traube zur Likörweinherstellung. Der Wein muss laut EU-Norm bereits vor der Gärung ein Alkoholgehalt von vier Volumenprozent haben und vor der Zugabe des Alkohols ein Mindestmostgewicht von 84 Grad Öchsle aufweisen, damit nach dem Aufspriten ein Alkoholgehalt von 15 bis 22 Volumenprozent vorhanden ist. Der Likörwein wird auch oft als Südwein bezeichnet, da diese Ausbaumethode in den südlichen Anbaugebieten entstand. Durch die hohen Temperaturen während der Traubenreife erzielten die Winzer hohe Mostgewichte.
  • Likörwein, der:

    Likörwein oder Verstärkter Wein sind Synonyme für verschiedene Weine, die während des Gärprozesses mit Alkohol angereichert werden. Der Gärprozess wird unterbrochen und die Weine werden mit geschmacksneutralem Weinbrand oder anderen Destillaten aus Wein „aufgespritet“. Jedoch eignet sich nicht jede Traube zur Likörweinherstellung.