Wenn Störche über grüne Wiesen staksen, dann bist du in der Pfalz.
Alles begann mit einem Rätsel. Warum, fragten sich die Pfälzer, gibt es im Elsaß und in Baden wieder Störche, nur bei uns nicht? Das war 1993 und inzwischen hat sich viel verändert. Denn ein erster Versuch zeigte, dass die Störche keineswegs Antipathien gegen die Pfalz hegten: Als einige Wiesen bei Offenbach gewässert wurden, staksten nur wenige Stunden später die ersten Gäste mit roten Spindelbeinen und schwarzweißem Federkleid durchs neue Revier. Doch wie die gefiederten Tagestouristen aus dem Badischen und von jenseits der französischen Grenze zum Daueraufenthalt verleiten? Diese Aufgabe hat die Initiative »Pfalzstorch« mit Bravour gelöst. Neue Vernässungsflächen entstanden im Erpolzheimer Bruch ebenso wie bei Hassloch, Lachen-Speyerdorf oder an der Queich; Dauergrünland für Meister Adebar wurde im Landkreis Ludwigshafen angelegt, aber auch im Schwarzbachtal in der Südwestpfalz. Mehr als 60 alte Nester wurden wieder hergerichtet. Als Stützpunkt für die Wiederbesiedelung der Pfalz gründeten die Storchenfreunde nach baden-württembergischem Vorbild die Storchenscheune Bornheim. So ist der Storch zur Galionsfigur für gemeinsames, überörtliches Handeln und zum Zugpferd für Naturschutz geworden.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Aktion Pfalzstorch e.V. unter: www.pfalzstorch.de
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